Wir Töten Stella Rezension

Das Buch «Wir töten Stella» wurde 1958 das erste Mal veröffentlicht. Es gehört zum Genre Novelle. Die Schriftstellerin ist Marlen Haushofer. Sie wurde am 11. April 1920 in Frauenstein geboren und starb am 21. März 1970 in Wien. Das Buch ist ein typisches Beispiel für die Nachkriegsliteratur.

Wir töten Stella handelt grundsätzlich von Stella, einer jungen Frau, die vorübergehend bei der Familie von Anna einzieht und von Richard, Annas Ehemann verführt und ausgenutzt wird. Schliesslich beschloss Stella sich das Leben zu nehmen. Anna ist die Erzählerin. 

Mir gefällt wie dieses Buch eine Geschichte erzählt die viele Parallelen zum 2. Weltkrieg hat.

Richard verkörpert die Nazis.

Stella steht symbolisch für die verfolgten Juden.

Anna symbolisiert das nichtstunde deutsche Volk.

Auch das der Name Stella Stern bedeutet und sie von einem gelben Lastwagen überfahren wurde ist nicht zufällig. Das zusammen steht für den gelben Judenstern.

Auch dass Anna nicht wirklich geholfen hat ist mit dem deutschen Volk im 2. Weltkrieg zu vergleichen. Es ist wie eine Kritik an die Gesellschaft; Darum auch der Titel: Wir töten Stella.

Was mir nicht so gefallen hat ist, dass die Geschichte sehr emotionslos und nicht mitreissend geschrieben ist. Aber vielleicht muss es auch nicht mitreissend geschrieben sein, weil wenn man die Parallelen entdeckt es genug tragisch ist. Etwas was noch interessant ist, ist dass wenn man das buch einfach als Geschichte liest, es meiner Meinung nach, ein dummes Buch mit einem uninteressanten Plot ist. Was auch Rezensionen im Internet beschreiben. Doch wenn man mehr überlegt und die Zusammenhänge mit dem 2. Weltkrieg entdeckt, ist es ein wichtiges gesellschaftskritisches Buch, welches auch verhindern soll, dass die zukünftigen Generationen zu Annas und Richards werden. Ich finde aber trotzdem, dass es Menschen gab, die wichtigere und bessere Nachrichten in Bücher verpackten, die auch die ganze Welt betreffen und nicht nur Deutschland. 

Ein Kommentar

  1. An deiner Rezension gefällt mir besonders, dass du erklärst, was das Buch ausmacht und worin seine Schwierigkeiten liegen. Ich finde es schön, dass du die Sätze einfach gehalten hast, was die Rezension weniger steif erscheinen lässt.

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