Rezension: Film von „Wir töten Stella“ Sofia M.

Kurze Zusammenfassung dieser Novelle

Die Geschichte von Anna, einer Frau mittleren Alters, die sich um die Tochter einer Freundin kümmert, damit sie einen Italienischkurs in ihrer Stadt besucht. Der Aufenthalt dieses Mädchens wird jedoch durch die Beziehung zwischen ihr und Annas Ehemann unterbrochen, der das arme Mädchen wahrscheinlich schwanger zurückgelassen hat. Das von all ihren Problemen erschöpfte Mädchen wird von einem Lastwagen angefahren.

Die Autorin

Wir töten Stella ist ein österreichischer Spielfilm aus dem Jahr 2017 von Julian Roman Pölsler basierend auf der gleichnamigen Erzählung von Marlen Haushofer (1958).
Die Themen, die in dem Buch behandelt werden sind Kriegsschuldfrage und Vergangenheitsbewältigung.

 Kritik zu der Film

Der Film hat mich im Stich gelassen. Es war wie, wenn die Geschichte vom Buch und die vom Film zwei verschiedene waren. Die Einstellungen waren ganz anders. Als ich das Buch gelesen habe, dachte ich, ich würde ein altes und unbehandeltes Setting vorfinden, da die Geschichte nach dem zweiten Weltkrieg spielt.

Er fang so an: Ein Unfall, ein Buchstabe, der Typbalken der mechanischen Schreibmaschine donnerte auf das Papier: W. Dann ein I, ein R und so weiter. Schliesslich sagt er: „Wir töten Stella“ und jeder Buchstabe war ein Knall, wie das Zuschlagen von Gefängnistüren, endgültig. Es schien so, als die Geschichte in der heutigen Zeit eingestellt war, und nicht in den 60er Jahren. Und dafür wollten sie, glaube ich, den Film mit dieser Schreibmaschine beginnen, damit man versteht, dass die Umwelt uralt ist (nach dem zweiten Weltkrieg). Diese Art von „Illusion“ des Anfangs funktionierte bei mir nicht, weil es viele Szenen gab, die mich glauben liessen, dass dieser Film in der Gegenwart spielt. 


Die Theorie der Farben im Buch wurde auch in der Film gehalten, Anna war       immer Blau gekleidet und Stella Rot, der Lastwagen war Gelb. 
-Rot ist die Farbe der Vitalität, der Leidenschaft und der Liebe aber auch die Farbe von Blut und Gewalt. 
-Die Farbe Gelb ist die Farbe der jüdischen Stern.
-Die Farbe Blau symbolisiert Trauer, Unglück und Verrat.
Mir hat sehr gut gefallen, dass diese Gemeinsamkeit mit dem Buch beibehalten und vertieft wurde, ich denke, es ist eine sehr wichtige Sache in der Geschichte. Leider habe ich jedoch festgestellt, dass im Fall von Stella und der gelben Farbe, die Krieg symbolisieren soll, diese Botschaft nicht angekommen ist, wenn ich das Buch vorher nicht gelesen hätte, wüsste ich nicht, was sie bedeuten wüsste ich nicht, was diese kleinen Details bedeuten. 

Ich denke, der Film sollte mehr wie die Geschichte sein, die Einstellung ändern und ein paar Szenen entfernen, in denen Anna ihre Gedanken laut ausspricht (was ich sehr repetitiv und dünn fand). Insgesamt hat mir das Buch besser gefallen, weil das Buch diese Prise Spannung hatte, die dem Film leider fehlte.

Annas blaues Shirt
Stellas roter Rock

Ein Kommentar

  1. Mir hat deine Rezension gefallen. Du hast den Film gut beschrieben und kritisiert und ich stimme dir voll und ganz bei. Das einzige was noch verbessert werden könnte ist die Grammatik, sonst gefällt mir alles 🙂

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert