Das Buch «Wir töten Stella» ist eine Novelle, welche in einen Film adaptiert wurde. Dieser Film kam im Jahre 2017 raus. Die Erstveröffentlichung des Buches war 1958 und es wurde von Marlen Haushofer geschireben. Beide haben fast die gleiche Handlung, nur mit wenigen Veränderungen.
Die Novelle handelt von der Heuchelei und Ignoranz einer Mutter namens Anna. Nachdem sie die Tochter eines Freundes in ihr Haus aufnahm, ändert sich alles, und die Probleme sowie die Spaltung der Familie kommen zum Vorschein. Der Film beinhaltet unheimliche Szenen und auch beunruhigende Traumsequenzen.
Mir persönlich gefiel weder das Buch noch der Film und ich fand beide ein wenig verstörend. Aber ich denke, dies war das Ziel des Regisseurs und des Autors. Ich denke, sie wollten den Schneeballeffekt der Probleme, des Schweigens und der Heuchelei aufzeigen. Mithilfe der Kinematographie und der Kameraführung fühlten sich einige Szenen klaustrophobisch und beunruhigend an, was dazu beiträgt, eine wichtige und kraftvolle Botschaft zu vermitteln.Im Film, als Anna den Computer von Wolfgang (dem Sohn der Familie) anschaut, und es sich herausstellt, dass Wolfgang genau wie seine Eltern ein fehlerhafter Mensch ist hat mich schockiert.
Deshalb denke ich, auch wenn ich den Film nicht mochte, dass er ein wichtiger Film und ein wichtiges Buch ist, das uns zeigt, wie wichtig es ist, Verantwortung zu übernehmen, damit wir die Geschichte nicht wiederholen